Landesjugendtag in TodendorfVielseitigkeitsrainer
Andreas Brandt konnte ebenfalls von einigen
schönen Erfolgen der ihm anvertrauten Reiter berichten. Er freute sich
besonders, dass es gelungen ist, auch in dieser Disziplin eine
Hallen-Landesmeisterschaft zu organisieren und sprach dem Reitverein
Güstrow ausdrücklich ein großes Lob aus. Besonders stolz berichtete er
von den Ergebnissen beim Bundes-Nachwuchschampionat,
wo Flora Reemtsma die Einzelwertung bei den Pferden mit Sarotti gewann.
Der 9. Platz durch Stina Packheiser bei den Ponys ist ebenso ganz hoch
einzuschätzen. Diese beiden jungen Damen sind aufgrund ihrer sehr guten
Leistungen in den Bundes-C-Kader aufgenommen worden. Ein Erfolg für den
gesamten Vielseitigkeitssport im Land.
Kaderberufung 2012
Stephan Donst (Strietfeld), Henrikje Purrmann (Rattey), Lara Bergmann (Poel), Flora Reemtsma (Zierow)
Liebe jugendliche Vielseitigkeitsreiter,
der Fachbeirat Vielseitigkeit hat auch in diesem Jahr für
überregionale Wettkämpfe an die Teilnehmer der Mannschaften Jacken,
Polo-Shirts, Schabracken und Kappenbezüge verteilt. Leider fehlen laut Inventur
zwei Jacken, drei Polo-Shirts, zwei Schabracken und ein Kappenbezug.
Wir bitten alle in Frage kommenden Reiter noch mal im
Schrank und in der Sattelkammer nachzuschauen, ob etwas vergessen wurde. Bitte
in der Geschäftsstelle des Landesverbandes oder bei Familie Koch abgeben.
Für folgende Wettkämpfe wurden Sachen an die Teilnehmer
verteilt:
Goldene Schärpe Pferde, DJM Junioren und Junge Reiter, Nachwuchschampionat Vielseitigkeit, Goldene Schärpe Ponys, DJM Ponys
Zwei MV-Ponyreiter im Bundeskader D/C Vielseitigkeit
Auf Vorschlag der Arbeitsgruppe Nachwuchs bei der Deutschen
Reiterlichen Vereinigung (FN) wurden Stina Packheiser (Feldhusen), Mitglied im
RV Carolinehof Pogez, mit Pony Hannes und Flora Reemtsma (Groß Walmstorf), für
den RV Zierow startend, mit Ponystute Pamira LK in den D/C-Kader Vielseitigkeit
für 2012 berufen. Buschreiter blickten zurück und nach vorn
Im
Bürgerhaus zu Güstrow trafen sich am 4. November 49 Aktive, Eltern,
Richter und Freunde des Geländereitsports zum "Vielseitigkeitstag".
Güstrow liegt nicht nur im Zentrum unseres Landes. Vielmehr gehört diese
Stadt zu den Orten mit der längsten Tradition im Reitsport allgemein
und im Vielseitigkeitssport im Besonderen. Einer der schon seit 1952
dazu gehört ist Franz Kellner. Noch heute managt er die
Vielseitigkeitsevents in Güstrow und hat zusammen mit Karl-Heinz
Schröder, der fast zeitgleich mit Kellner Anfang der 1950er Jahre in
Güstrow mit dem Reitsport begann, im März die erste
Hallenlandesmeisterschaft in der Vielseitigkeit gleich neben dem
"Bürgerhaus" ins Leben gerufen. Das Güstrower Team erntete dafür beim
Vielseitigkeitstag viel Beifall.
Rita Nagel, Vorsitzende des Fachbeirates Vielseitigkeit, begrüßte die
Teilnehmer und gratulierte zu Beginn Landestrainer Andreas Brandt z
um
Gewinn der Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft für junge
Vielseitigkeitspferde mit der siebenjährigen Stute FRH Escada JS in Le
Lion d'Angers (Frankreich). Sie warf einen kurzen Blick zurück in die
Anfänge des Beirates und des Vielseitigkeitstages, die 2002 begannen.
Georg Koch, Anke Schüler und Rita Nagel selbst waren die Pioniere, die
den erfolgreichen Versuch starteten, aus der "Vielseitigkeitstruppe" des
Landes eine Gemeinschaft zu formen.
Sie sprach auch schmerzliche Probleme an. Etwa die Situation im
Nachwuchsbereich, wo es an der Spitze zwar ausgesprochen gute Leistungen
gibt, die Zahl der Reiter aber rückläufig ist. Auch auf dem
Veranstaltungssektor nehmen die Sorgen zu. Waren es 2005 noch 12
Standorte im Land, an denen es Vielseitigkeitsprüfungen gab, so ist die
Zahl inzwischen auf fünf gesunken. Die positive Nachricht: Diese fünf
Standorte bieten größtenteils qualitativ gute Prüfungen an mit modernen
Hindernissen und gutem Geläuf.
Lan
destrainer
Andreas Brandt sprach über die Erfolge der Vielseitigkeitsreiter im
abgelaufenen Jahr. Dabei konzentrierte er sich auf die zentralen
Veranstaltungen im Jugendbereich. Die Namen Flora Reemtsma, Lara
Bergmann, Stina Packheiser, Gesche Beerbaum, Nadine Finkl, Stephan Donst
und Andrea Sack kamen mehrfach vor. Die Erfolge von Flora Reemtsma,
Lara Bergmann und Stina Packheiser beim Preis der Besten
Pony-Vielseitigkeitsreiter in Warendorf hob Brandt besonders hervor. Er
erwähnte aber auch den Sieg von Dr. Martina Reemtsma im CDV-Cup (Club
der Deutschen Vielseitigkeitsreiter). Alle Ergebnisse wurden von den
Anwesenden mit Beifall aufgenommen.
Die Ehrung der Cup-Sieger in der Vielseitigkeit
war ein weiterer Tagungspunkt. Gesche Beerbaum (Trebeltal), Stephan
Donst (Strietfeld), Andreas Brandt (Neuendorf) und Georg Koch
(Parkentin) sind die Sieger. Insgesamt nahmen 36 Reiter an den
Cup-Wettbewerben teil. Bei den Junioren (bis 18 Jahre) löste Gesche
Beerbaum Titelverteidigerin Shanice Ashanti Stepper (Barth) ab. Bei den
Senioren (über 40 Jahre), die das größte Teilnehmerfeld aller
Altersklassen stellten, gab es mit Georg Koch einen neuen Cup-Gewinner.
Dagegen verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr Stephan Donst bei den
Youngstern (19-27 Jahre) und Andreas Brandt bei den Reitern (28-39
Jahre). Aus dem Veranstalter-Cup, der von Familie Reemtsma gefördert
wird, ging die Landesmeisterschaft in Hohen Luckow vor dem
Vielseitigkeitsturnier in Seelen als Sieger hervor.
Seh
r
lebhaft, wie es den Buschreitern eigen ist, ging es in der Diskussion
zu, bei der sich 13 Personen zu Wort meldeten. Ute Forler regte an,
einen Vielseitigkeitskalender mit allen Vielseitigkeitsturnieren in MV
und den Nachbarländern zu erstellen. Sie wünscht sich außerdem eine
bessere Abstimmung zwischen Verband, Landestrainer und Jugendreitern.
Andreas Brandt räumte ein, dass die Begleitung der Nachwuchsreiter über
das ganze Jahr hindurch noch mangelhaft ist. Er wünscht sich aber auch
mehr Rückinformationen über Starts der Reiter außerhalb des Landes, weil
er selbst nicht überall dabei sein kann. Sabine Gülzow (Warsow)
kritisierte die Form, wie die Besten im Veranstalter-Cup ermittelt
werden. Das Gremium das darüber befindet, kann die Turniere aus ihrer
Sicht nicht ausreichend beurteilen. Andreas Brandt informierte, dass
über den Cup im Beirat gesprochen wurde und zukünftig Veranstalter mehr
berücksichtigt werden, die Wettbewerbe im Einsteigerbereich durchführen.
Hugo Wilfert warf ein, dass der Sponsor mehr gehört werden muss was
diesen Cup betrifft. Verbandspräsident Dr. Burkhard Dittmann nahm die
Schärfe aus der Diskussion und erläuterte, wie man zu dem Ergebnis im
Veranstalter-Cup kam.
Richter
Ekkehard Werner nahm zu dem Hinweis von Georg Koch Stellung, der
kritisierte, dass beim Richterseminar mit Martin Plewa in Güstrow nach
seiner Meinung nicht genügend Richter anwesend waren. Er konnte
darlegen, dass die Beteiligung durchaus akzeptabel war, wenn man die
Zahl der Vielseitigkeitsrichter im Land berücksichtigt. Auf seine Frage,
wie sich der Beirat auf die Frage des "Sicherheitsbeauftragten" bei
Geländeprüfungen positioniert, brachte Georg Koch die unterschiedlichen
Positionen auf den Punkt. Er könne nicht einsehen, wenn ein fachlich
qualifizierter LK-Beauftragter und ein ebenso qualifizierter
Parcourschef bei den Turnieren tätig sind, die natürlich gut
zusammenarbeiten müssen, noch eine dritte Person als
"Sicherheitsbeauftragter" gebraucht wird.
Zum Abschluss des Vielseitigkeitstages wurde der Fachberat neu
gewählt. Der Disziplintrainer Andreas Brandt wurde in seinem Amt
bestätigt. Aus einem Gremium von sieben Wahlkandidaten mussten vier für
den Beirat gewählt werden, was in schriftlicher Form unter Leitung von
Dr. Burkhard Dittmann erfolgte. Gewählt wurden Bianca Sack, Georg Koch,
Christian Zehe und Roland Maaß. In einem konstituierenden Gespräch
wählten die Fünf Bianca Sack zu ihrer Vorsitzenden. Zusätzlich wurde
eine Elternvertreterin und eine Jugendsprecherin in den Beirat mit
beratender Stimme kooptiert. Elternvertreterin ist nun Dr. Martina
Reemtsma und die Jugend vertritt Andrea Sack. (Franz Wego)
Andreas Brandt wurde Vizeweltmeister mit FRH Escada JS
Vom
21. bis 23. Oktober fanden im französischen Le Lion d'Angers die
Weltmeisterschaften der sechs- und siebenjährigen Vielseitigkeitspferde
statt. Andreas Brandt aus Neuendorf bei Wismar, aktueller Landesmeister
von Mecklenburg-Vorpommern, war mit der siebenjährigen Hannoveraner
Stute FRH Escada JS dabei. JS steht für ihren Züchter und Besitzer
Jürgen Stuhtmann aus Winsen. Fünfjährig sorgte die Tochter des Embassy I
aus einer Lehnsherr-Mutter schon für Aufsehen, als Andreas Brandt sie
zur Vizechampioness bei den Bundeschampionaten in Warendorf ritt. In
Frankreich zeigte sich die Stute erneut von ihrer besten Seite. Im Feld
von 69 Pferden kam sie mit 48,4 Strafpunkten und Rang 14 aus der
Dressur. Im Gelände gehörte der 38-Jährige zu den 15 Paaren, die den
Kurs mit 25 festen Hindernissen ohne Strafpunkte absolvierten. Damit
rutschten die Beiden bereits auf den 7. Platz vor. Von der führenden
Kitty King (GBR) und Zidante, einem Pferd aus niederländischer Zucht,
trennen ihn nur 4,3 Punkte. Bestes deutsches Paar ist nach dem Gelände
war Bettina Hoy mit dem Westfalen Designer auf dem 5. Rang mit 46,5
Strafpunkten.
Das
abschließende Springen am Sonntag musste die Entscheidung bringen und
es erwies sich für viel Teilnehmer einmal mehr als Nervenprobe. Doch
Andreas Brandt, der auch Landestrainer für die Vielseitigkeitsreiter
unseres Landes ist und in Neuendorf bei Wismar einen privaten turnier-
und Ausbildungsstall betreibt, hielt seine Nerven im Zaum. Die Reiter
die ihm in der Zwischenwertung unmittelbar folgten hatten im Springen,
wo nach dem Zwischenergebnis gestartet wurde, alle Fehler. Nun kam es
als siebtletzter Starter auf den Mecklenburger an, ob er seinen Platz
halten, oder sogar noch verbessern kann. Unerschrocken ging er die
Aufgabe an und riss nach dem Ziel vor Freude die Arme hoch - "Escada"
ist fehlerfrei geblieben. Damit hatte er zumindest den 7. Platz sicher.
Nun waren die Verfolger dran und einer nach dem anderen kam mit
Hindernisfehlern aus dem Parcors.
Nach jedem Starter rückte er einen Platz höher. Auch die Deutsche
Bettina Hoy kam mit einem Abwurf aus dem Stangenwald und wurde mit dem
Westfalen Designer am Ende Sechste. Er war schon Zweiter, als die
führende Britin Kitty King mit Zidante in den Parcours ritt. Einen
Abwurf durfte sie sich leisten um Weltmeisterin zu werden. Dieser
passierte auch und den Briten stockte der Atem. Aber sie blieb vorn und
gewann mit einem knappen Vorsprung von 0,3 Punkten (-48,10). Der
Mecklenburger Andres Brandt jedoch brachte das Kunststück fertig, mit
seinem Dressurergebnis von 48,4 Punkten die Prüfung zu beenden. Damit
wurde er und seine Hannoveraner Stute FRH Escada JS Vizeweltmeister.
"Ich kann es noch gar nicht glauben", entflog es dem Neuendorfer nach
der Springprüfung. "Ich wusste, dass ich mit ihr ein tolles Pferd habe,
was sie ja schon beim Bundeschampionat unter Beweis stellte. Zuletzt
lief es bei uns aber nicht immer rund und so freue ich mich jetzt umso
mehr".
Bei den sechsjährigen Pferden
dominierte Michael Jung und seine Bundeschampionesse Rocana v. Ituago xx
/ Carismo (Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen) das Starterfeld. Auch
Jung und Rocana beendeten die als internationale Ein-Stern-Prüfung
(CCI*) ausgeschriebene WM mit ihrem Dressurergebnis von nur 46,50
Minuspunkten. Nur zwei Zehntel dahinter landete die Britin Rosalind
Canter mit Aprobanta. (Franz Wego)
Andreas Brandt mit FRH Escada JS nach Gelände auf Rang 7

Vom 21. bis 23. Oktober finden im französischen Le Lion d'Angers
wieder die Weltmeisterschaften der sechs- und siebenjährigen
Vielseitigkeitspferde statt. Andreas Brandt aus Neuendorf bei Wismar,
aktueller Landesmeister von Mecklenburg-Vorpommern, ist mit der
siebenjährigen Hannoveraner Stute FRH Escada JS dabei. JS steht für
ihren Züchter und Besitzer Jürgen Stuthmann. Fünfjährig sorgte die
Tochter des EmbassyI / Lehnsherr schon für Aufsehen, als Andreas Brandt
sie zur Vizechampioness beim Bundeschampionat in Warendorf ritt. Zuletzt
meist mit zu vielen Minuspunkten aus der Dressur gekommen, zeigte sich
die Stute in Frankreich von ihrer besten Seite. Im Feld von 69 Pferden
kam sie mit 48,4 Strafpunkten und Rang 14 aus der Dressur. Im Gelände
hatten Andreas Brandt und FRH Escada JS eine Sternstunde. Das Paar
gehörte zu den 15 die ohne Strafpunkte ins Ziel kamen. Damit liegt der
Mecklenburger Reiter mit der Hannoveraner Stute in der Zwischenwertung
auf dem 7. Platz. Von der führenden Kitty King (GBR) und Zidante (KWPN)
trennen ihn nur 4,3 Punkte. Bestes deutsches Paar ist nach dem Gelände
Bettina Hoy mit dem Westfalen Designer, die auf Rang 5 46,5 Strafpunkte
hat.
Andreas Brandt mit zwei Platzierungen
Hannover
- Beim 25. Jubiläum der internationalen Herbst-Vielseitigkeit im
Tierpark Ströhen vom 8. bis 9. Oktober ging es um den Landesmeistertitel
der Reiter/Senioren des Pferdesportverbandes Hannover. 135 Reiter
starteten in zwei Abteilungen auf dem Ein-Sterne-Vielseitigkeitskurs in
Ströhen, ausgeschrieben als internationale Vielseitigkeit der Kl. L
(CCI* und CIC*).
In der CIC*-Prüfung ging auch der Mecklenburger Landesmeister Andreas
Brandt mit zwei Pferden an den Start. Nachwuchsreiterin Lara Bergmann
(Poel) befand sich ebenfalls unter den 68 Startern.
Andreas Brandt befand sich nach der Dressur sowohl mit FRH Escada JS
(5. Platz) als auch mit Clever & Smart (9. Platz) unter den Top-Ten.
Seinen 42,40 Starfpunkten mussten im Springen vier für einen Abwurf
hinzugerechnet werden. Im Gelände blieb das Paar strafpunktfrei und so
konnte der 38-Jährige mit 46,40 Strafpunkte seinen 5. Platz verteidigen.
Das der Neuendorfer mit Clever & Smart mehr Strafpunkte in der
Dressur sammelte als mit FRH Escada JS ist eher ungewöhnlich. Auf Rang
neun ging er mit 44,00 Strafpunkten in das Springen, in dem acht Punkte
wegen zwei Abwürfen hinzu kamen. Im Gelände blieb Brandt mit dem
13-jährigen Halbblüter v. Colway Bold xx strafpunktfrei und konnte mit
52,00 gesamtpunkten auch den 9. Platz aus der Dressur halten.
Einen Start-Ziel-Sieg erritt sich Mannschaftsweltmeisterin Ingrid
Klimke aus Münster mit Glenn Grant. Ihren 35,50 Punkten fügte sie zwar
für Zeitüberschreitung 3 Punkte im Springen und 2,4 im Gelände hinzu.
Mit 40,90 Strafpunkten blieb ihr Sieg aber ungefährdet. Nicht platzieren
konnte sich Lara Bergmann mit Late-ness. Nach der Dressur mit 48,90
Strafpunkten durchaus noch aussichtsreich im Rennen, vielen im Parcours
vier Stangen. Im Gelände kamen 20 Punkte hinzu und mit 84,80 Punkte kam
die 16-Jährige nicht über den 43. Rang hinaus.
Die Landesmeisterschaft der Reiter/Senioren von Hannover hatte
folgendes Ergebnis: Gold: Nadine Marzahl/ Eclair d'Amour (RFV Auetal);
Silber: Anna-Thea Folkmar Jakobsen/ Flash Sun (RV Vögelsen-Mechtersen);
Bronze: Kim Yvette Kailing/ Cancion (Nieders. Poloclub). (Franz Wego)
Acht Buschrichter frischen ihr Wissen auf
Güstrow - Der Weg zum Turnierrichter, dem eine aktive
Reiter-/Fahrer-laufbahn vorausgehen muss, ist mühsam und dauert von der
ersten Antragstellung, der nach einem Seminar die Aufnahme in die
Richteranwärterliste folgt (wenn die Landeskommission zustimmt), einige
Jahre. Wenn man dieses Ziel erreicht und die Grundprüfung erfolgreich
absolviert hat, ist der Verbleib auf der Richterliste aber keineswegs
zeitlebens gesichert. Vielmehr müssen sich die Turnierrichter ständig
mit den Regeln des Turniersports und ihren permanenten Veränderungen
auseinandersetzen und zusätzlich Weiterbildungsseminare besuchen.
Ein solches Seminar fand am "Tag der Einheit" für Richter die die
Qualifikation zum Vielseitigkeit richten haben in Güstrow statt.
Ekkehard Werner (Waren), selbst ein erfahrener Vielseitigkeitsrichter,
hat dieses Seminar als Vorsitzender des Richter-/Parcourschefausschuss
der Landeskommission Mecklenburg-Vorpommern initiiert und als Lektor
keinen geringeren als den Vorsitzenden des Ausschuss Vielseitigkeit der
Deutschen Richtervereinigung, Martin Plewa, gewonnen. Plewa, lange Jahre
auch Bundestrainer und im Berufsleben Leiter der Landesreitschule von
NRW in Münster-Handorf, hat selbst als Championatsreiter alle großen
Vielseitigkeitsplätze der Welt gesehen und einst mit seinem Trakehner
Habicht herausragende internationale Erfolge erzielt. Ein in jeder Frage
kompetenter Mann also, dessen Wort auch in der Deutschen Reiterlichen
Vereinigung (FN) etwas gilt.
Von den 16 Richtern der Landeskommission Mecklenburg-Vorpommern die
die Qualifikation zum Vielseitigkeitsrichten haben waren acht anwesend.
Weitere drei Kolleginnen haben aus persönlichem Interesse teilgenommen.
Man hätte sich durchaus auch die eine oder andere Richteranwärterin
(eine war dabei) mehr gewünscht. Vielseitige Informationen, die
Vielseitigkeit umfasst ja auch die Dressur und das Springen, können auf
dem Weg zur Richterausbildung nie schaden.
Es war ein rundum gelungenes Seminar mit einer lebhaften Diskussion.
Das Thema lautete "Stilgeländeritt und Sicherheitsaspekte in der
Vielseitigkeit". Martin Plewa verstand es als ausgebildeter Pädagoge den
Seminarteilnehmern im theoretischen Teil, der 2,5 Stunden einnahm, sein
Wissen plastisch zu vermitteln. Viel Wert legte er auf die Erläuterung
des leichten Sitzes, der im Gelände von ganz besonderer Bedeutung ist,
um das Pferd nicht aus der Balance zu bringen. Immer wieder machte er
deutlich, dass der Reiter lernen muss, seinen Schwerpunkt zentriert über
dem Schwerpunkt des Pferdes einzustellen. Durchfedern im Fußgelenk,
geschmeidige Kniegelenke, Beweglichkeit in der Hüfte, gerade
Oberkörperlinie, losgelassene Schulterpartie, Beweglichkeit in den
Ellenbogen und im Handgelenk sowie eine unverkrampfte Kopfhaltung nannte
Martin Plewa als Hauptkriterien eines losgelassenen Sitzes.
Im praktischen Teil behandelten die Seminarteilnehmer den Aufbau von
Geländehindernissen unter besonderer Berücksichtigung der Sicherheit.
Das Thema "fest" spielte vor allem vor dem Hintergrund eines
Gerichtsurteils in Brandenburg eine besondere Rolle. Letztlich gibt es
keine absolute Sicherheit, gab auch Martin Plewa einem Seminarteilnehmer
Recht. "Ich hätte nie für möglich gehalten, dass das Hindernis, in dem
es in dem Gerichtsprozess ging, umkippen könnte und nach Meinung des
Gerichts deshalb nicht das Kriterium "fest" erfüllte. Bei
Hallenveranstaltungen, wo die Hindernisse zumeist nicht tief in der Erde
verankert werden können, plädiert Martin Plewa deshalb nur für
Steilsprünge.
Relative Einigkeit in der Grundbewertung, nachdem die Theorie
ausführlich behandelt wurde, herrschte zwischen Plewa und den
Seminarteilnehmern beim praktischen Richten eines Stilgeländeritts mit
zehn Teilnehmern, der auf dem Turnierplatz als offizielle Prüfung
ausgeschrieben war. Ein lehrreiches Seminar ging danach zu Ende, von dem
die Teilnehmer viel für die weitere Praxis mitnehmen konnten. (Franz
Wego)
Platzierung für Mandy Kalis
Mechtersen
- Bei Bilderbuchwetter ritten die Jungen Reiter, Junioren und
Ponyreiter im Rahmen der Herbst-Vielseitigkeit in Mechtersen vom 24. bis
25.September die Jugend-Landesmeisterschaften Hannover im Busch aus.
Auch Reiter aus Mecklenburg-Vorpommern waren am Start. In der 1.
Abteilung der Vielseitigkeitsprüfung Klasse L startete Mandy Kalis aus
Blowatz, die für den PSV Heidekaten reitet, mit einer 63er Dressur auf
dem 16. Platz. Im Springparcours blieb sie mit dem neunjährigen
Wellenreiter-Sohn Wellenstein, den Siegfried Finck (Zehlendorf) gezogen
hat, fehlerfrei. Im Gelände kamen 3,6 Strafpunkte für Zeitüberschreitung
hinzu. Mit einem Gesamtergebnis von 66,6 Strafpunkten kam das
Mecklenburger Paar auf Rang 8 in die Platzierung. In der Wertung mit
89,7 Strafpunkten blieb auch Georg Koch (Parkentin-Hütten) mit dem von
seiner Frau Inge gezogenen sechsjährigen Marlesko xx-Wallach Merlin.
Auch dieses Paar blieb im Springparcours fehlerfrei und hatte im Gelände
nur zwei Strafpunkte für Zeitüberschreitung. Auf dem 1. und 2.
Reserveplatz landeten in der A-Vielseitigkeit Amelie Riedesel (Altkamp)
auf Elando (1. Abteilung -67,8/10.) und Christin Schulz (Neuendorf) auf
Sunrise N (5. Abteilung -60,3/9.). Mit Hippos Bon Voyag kam sie bei 69,8
Strafpunkten auf Rang 15. Auch Mandy Kalis? Zwillingsschwester Janette
war in Mechtersen am Start und kam mit Don Johnsen K auf Rang 16
(-90.2).
Neuen Schärpenträger für Hannover wurden Christoffer Forsberg (Junge
Reiter), Antonia von Baath (Junioren) und Jeanine Zöbelein (Pony). Mit
rund 150 ehrenamtlichen Helfern stemmte der RFV Vögelsen-Mechtersen als
Gastgeber jeweils zwei Ein-Tages-Vielseitigkeitsprüfungen der Klassen A
und L, sorgte für einen reibungslosen Ablauf und viel Lob von den
Teilnehmern für die fair aufgebauten Geländestrecken. "Die Kurse in
Mechtersen waren auf gutem Geläuf angelegt und ließen sich sehr flüssig
reiten", sagte auch Mandy Kalis. In der Internationalen
Vielseitigkeitsprüfung (CIC1*) gingen 88 Reiter an den Start. In den
Vielseitigkeitsprüfungen der Kl. A, die in fünf Abteilungen ausgeritten
wurden, waren es sogar 140 Starter.
Siegerinnen wurden Gesche Beerbaum, Stina Packheiser und Swantje-Rebekka Rutkowski
Güstrow
- Zahlreiche Reiter versammelten sich am Tag der Einheit auf dem
Turnierplatz in Güstrow. Dieser sah an diesem Tag etwas anders aus als
gewöhnlich. Bekannt bunte Hindernisse mischten sich mit solchen, wie man
sie aus dem Gelände kennt. Der Reitverein Güstrow hatte in Verbindung
mit der Landeskommission zu drei Prüfungen eingeladen, die zum Teil
Geländecharakter hatten. Auslöser war ein Richterseminar für
Vielseitigkeitsrichter mit dem Leiter der Landesreitschule
Münster-Handorf in Nordrheinwestfalen, Martin Plewa. Eigens dazu hat die
Landeskommission von Mecklenburg-Vorpommern 15 Reiter-Pferd-Paare
eingeladen, von denen letztlich zehn in einem A-Stilgeländeritt an den
Start gingen. Nach einer gemeinsamen Besichtigung der 16 Sprünge,
nach
durchdachter Streckenführung auf einer Länge von 900m von den
Güstrowern Karl-Heinz Schröder und Franz Kellner auf dem Turnierplatz
verteilt, durch die zehn Seminarteilnehmer, begann die offizielle
LPO-Prüfung. Die Ritte wurden nach vorheriger Besprechung der zehn
Richter, von denen zwei offizielle Wertnoten für das Ergebnis vergaben,
durch Martin Plewa kommentiert, der auch Vorsitzender des
Vielseitigkeitsausschuss der Deutschen Richtervereinigung ist.
Klare Siegerin der Prüfung wurde die 16-jährige Gesche Beerbaum aus
Grapzow, die für den PSZV Trebeltal reitet. Am Tag zuvor noch auf dem 8.
Rang in einer A-Vielseitigkeit in Bad Segeberg platziert, erhielt sie
mit ihrem
Fuchswallach
Meck Mo die Stilnote 8,3. Martin Plewa konnte viel Gutes kommentieren,
vor allem den mit federndem Fußgelenk ausbalancierten Sitz, stets im
Gleichgewicht mit dem Pferd. Erst mit Wertnote 7,0 folgte Andrea Sack
(Parkentin-Hütten) auf Bae, die Zweite wurde. Stina Packheiser (Pogez),
die mit Lena seit 14 Tagen ein neues Pferd unter dem Sattel hatte (vor
wenigen Wochen noch Teilnehmerin am Bundeschampionat) wurde mit der
Stute Dritte (6,9) und mit ihrem Pony Hannes Vierte (6,5). Mit diesem
Pony gewann die 14-Jährige anschließend das A-Springen vor Amber Marie
Forler (Greifswald-Neuenkirchen) auf dem Anglo-Araber Immo AA.
In Güstrow fand auch das Finale der Springserie über Naturhindernisse
statt. Dazu hatte Parcourschef Karl-Heinz Schröder einen guten Mix aus
Gelände- und bunten Hindernissen auf den Platz gestellt. Einige
Teilnehmer, deren Pferde offensichtlich kaum Geländehindernisse kannten,
waren überfordert. Dennoch erreichten sieben Paare das Stechen, auf das
Georg Kock (Parkentin-Hütten) mit Lux verzichtete. Mit einem rasanten
Ritt, vielfach schräg auf die Hindernisse zu, gewann Swantje-Rebekka
Rutkowski, die für Wessin am Start war, das Springen mit fehlerfreiem
Ritt in 38,24 Sekunden auf Dorofee. Zuvor hatte Lena Seils
(Parkentin-Hütten) schon einen fulminanten Ritt auf Milano absolviert,
der ebenfalls fehlerfrei endete. 38,97 Sekunden bedeuteten Rang 2. Den
dritten fehlerfreien Ritt in 40,86 Sekunden im Stechen lieferte Jessika
Maaß aus dem benachbarten Goldewin mit Nora.
Ein schöner Herbsttag mit viel Pferdeduft und der Erkenntnis, dass
man auf einem Turnierplatz, auf dem ohnehin Billard und Steinmauer
vorhanden ist, auch Geländeprüfungen durchführen kann, ging damit zu
Ende. (Franz Wego)
MV-Buschreiter mit vier Platzierungen
Bad
Segeberg - Die Vielseitigkeitsreiter aus Schleswig-Holstein ermittelten
am Wochenende in Bad Segeberg im Rahmen einer Internationalen
Vielseitigkeitsprüfung ihre Landesmeister. An den offen ausgeschriebenen
Prüfungen nahmen auch einige "Buschreiter", wie die Vertreter dieser
Disziplin auch oft genannte werden, aus Mecklenburg-Vorpommern teil.
Besonders die Reiter aus dem Raum Wismar kehrten mit guten Erfolgen in
der CIC1*-Prüfung zurück. Dr. Martina Reemtsma und ihre 14-jährige
Tochter Flora aus Groß Walmsdorf, die für den Reitsportverein Zierow
starten, sowie die 14-jährige Lara Bergmann von der Insel Poel starteten
in der Abteilung der Reiter die nicht aus Schleswig-Holstein kamen.
Mit einem 3. Platz und 46 Strafpunkten kamen Flora Reemtsma und
Sarotti aus der Dressur und blieben im anschließenden Springparcours
strafpunktfrei. Ihre Mutter saß im Sattel von Löwenstein, die nach der
Dressur mit 49,2 Strafpunkten auf Rang 5 lag und sich im Springen
zusätzliche vier Strafpunkte einhandelte. Das bedeutete in der
Zwischenwertung ebenfalls Rang 5. Lara Bergmann ritt den Mecklenburger
Halbblüter Late-ness, mit dem sie zuletzt in Bierstein (Hessen) nach der
Dressur auf Rang 2 lag. Diesmal gab es 54,1 Strafpunkte, mit denen sie
den 12. Rang einnahm. Das der Latimer-Sohn im Springen strafpunktfrei
blieb, arbeitete sich das Paar bis auf Rang 6 nach vorn. Im Gelände
hatten
Lara Bergmann und Late-ness keinerlei Probleme, so dass sie mit 54,1
Strafpunkten ihren 6. Platz behielten. Flora Reemtsma und Sarotti
kassierten acht Strafpunkte für Zeitüberschreitung und mit exakt 54
Punkten wurde die Vizelandesmeisterin der Junioren Fünfte. Auch Dr.
Martina Reemtsma und Löwenstein blieben im Gelände "sauber" und 53,2
Strafpunkte brachten sie auf den 4. Platz. Siegerin der internationalen
Prüfung wurde die Dänin Louise Nielsen mit Hooker Skovgaard (-42,4).
Mit Gesche Beerbaum aus Grapzow bei Altentreptow war eine weitere
MV-Teilnehmerin am Start. Die 16-Jährige startete in der
Juniorenabteilung der der nationalen A-Vielseitigkeit und platzierte
sich auf Meck Mo mit 55 Strafpunkten auf dem 8. Platz. In der 3.
Abteilung kam Andrea Sack (Parkentin-Hütten) mit Bea auf Rang 18 (-69
Punkte). Christin Schulz (Neuendorf) kam auf 69,5 Strafpunkte (Rang 19).
Flora Reemtsma auf Rang sechs, Stina Packheiser platziert
Birstein
- Verena Baumgärtner aus Garstedt und Mac Mathieu sind die neuen
Meister der Ponyvielseitigkeitsreiter. Bei den Deutschen Meisterschaften
im hessischen Birstein gewann die 16-Jährige Gold vor Katja Wolf (15)
aus Ditzingen mit ihrem Falben Puccini. Die Bronzemedaille ging an die
Vorjahres-Zweite Stefanie Bendfeldt (Stöttwang) mit Dara, die damit wie
schon bei den Europameisterschaften das beste Ergebnis der deutschen
EM-Teilnehmer erzielte.
Alle drei Medaillengewinnerinnen blieben sowohl im Gelände als auch
im abschließenden Springen ohne Fehler und beendeten die DM mit ihren
Dressurergebnissen. Ohne zusätzliche Fehler schloss auch Anna-Katharina
Vogel (14) aus Biessenhofen mit Mc Ide die DM ab und wurde Vierte. Sie
gehörte zusammen mit Stefanie Bendfeldt zum deutschen EM-Aufgebot,
ebenso wie Rebecca-Juana Gerken (Rümpel) mit Chagall. Die 15-Jährige lag
wie schon bei den EM nach Dressur und Gelände auf Medaillenkurs,
verspielte ihre Chancen allerdings im Springen. Zwei Abwürfe plus zwei
Zeitfehler warfen sie vom zweiten Platz nach Gelände auf den achten
Platz in der Gesamtwertung zurück. Damit landete sie noch hinter einer
weiteren EM-Teilnehmerin, Flora Reemtsma (14) aus Groß Walmstorf. Die
Mecklenburgerin wurde mit Pamira LK Sechste.
Flora Reemtsma lag nach der Dressur mit 52,00 Strafpunkten noch auf
Rang 18. Im Gelände kamen 1,2 Zeitfehler hinzu. Im Springparcours blieb
das Paar fehlerfrei. Ohne Strafpunkte kam die 14-jährige Stina
Packheiser (Feldhusen) mit Hannes aus dem Gelände und Springparcours.
Leider lag sie nach der Dressur mit 59,80 Strafpunkten (Rang 28) zu weit
zurück, um unter die Top zehn zu kommen. Auf dem 13. Platz kam sie aber
noch in die Platzierung. Das gelang der dritten MV-Teilnehmerin Lara
Bergmann (14) aus Poel nicht. Auch sie blieb mit Caletto im Gelände und
im Springen zwar ohne Strafpunkte, kam aber mit 67,20 Punkten aus der
Dressur (Rang 37) und konnte sich nur noch bis zum 21. Platz nach vorn
arbeiten.
Parallel zu den Deutschen Meisterschaften der
Ponyvielseitigkeitsreiter fand in Birstein auch das erste
U15-Bundesfinale statt, an dem sich 16 Nachwuchsreiter im Alter von 15
Jahren und jünger mit ihren Pferden beteiligten. Die Prüfung ist Teil
des U15-Nachwuchsförderkonzeptes des Vielseitigkeitsausschusses des
Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), mit dem den
Nachwuchsreitern der Übergang vom Ponysport aufs Pferd und zu den
Anforderungen der Deutschen Juniorenmeisterschaften erleichtert werden
soll. Die erste Siegerin dieses U15-Finales heißt Annika Aruba Baumgart
und kommt aus dem rheinischen Eitorf. Im Sattel ihres Schimmelwallachs
Kaiserstern beendete die 15-Jährige die auf Klasse L ausgeschriebene
Prüfung mit ihrem Dressurergebnis von 47,0 Minuspunkten. Wie neun
weitere Reiter gehörte auch sie zu den Teilnehmern am diesjährigen
Bundesnachwuchschampionat in Warendorf. Die Siegerin dort hieß Flora
Reemtsma mit ihrem Pferd Sarotti. In Birstein belegte das Paar Platz
zwei (58,5) vor dem Westfalen Maximilian Fritsch (Ennepetal) mit La
Fayette (59,9) und der erst 13-jährigen Johanna Fahle aus dem hessischen
Twistetal mit Farina (60,4). Auf die ersten drei wartet jetzt ein
Ehrenpreis der besonderen Art: ein Stipendium in Form eines längeren
Trainingsaufenthalts bei einem namhaften Vielseitigkeitsreiter. Nach
Dressur und Gelände lag auch Lara Bergmann mit Late-ness noch auf Platz
zwei. Ein total verkorkstes Springen (28 Fehler) warf sie jedoch auf den
11. Platz zurück.
Es gab in Birstein auch einen CIC* Internationale. Hier startete Dr.
Martina Reemtsma - die Mutter von Flora Reemtsma - mit Löwenstein und
platzierte sich auf Rang 6. Dem 12. Platz in der Dressur (-51,70) folgte
ein fehlerfreier Geländeritt. Im abschließenden Springen fiel eine
Stange.
Andreas Brandt Siebter im CIC** mit Clever & Smart
Langehagen Twenge
- Die Europameisterschaft in Luhmühlen ist gerade vorbei, da reiste
schon wieder eine große Zahl von Vielseitigkeitsreitern aus zehn
Nationen zum Internationalen Vielseitigkeitsturnier auf den Hof Münkel
in Langenhagen-Twenge bei Hannover. Unter ihnen auch die Mecklenburger
Andreas Brandt aus Neuendorf und Stephan Donst aus Stietfeld. Obwohl
gesundheitlich etwas angeschlagen überzeugte Andreas Brandt
Bundestrainer Hans Melzer mit Vlever & Smart in der internationalen
Zwei-Sterne Prüfung CIC, der sogenannten Milford Trophy. Stets für gute
Dressurergebnisse bekannt, startete der Landesmeister mit dem
13-jährigen Hannoveraner Halbblüter v. Colway Bold xx / Donnerhall mit
einer 45er Dressur auf dem 7. Platz in den Wettkampf. Nur 2,1

Minuspunkte
mehr als Europameisterschafts Goldmedaillengewinnerin mit der
Mannschaft, Ingrid Klimke auf Tabasco. Im Feld der 83 Starter kassierten
Andreas Brandt und "Clever" nur 3,6 Strafpunkte für Zeitüberschreitung
im Gelände. Nur sechs Reiter blieben ohne Strafpunkte. Im Springparcours
gab es einen Abwurf und mit einer Gesamtpunktzahl von 52,60 wurde der
38-Jährige hervorragender Sechster im Feld der zahlreichen
Championatsreiter.
Der Sieg ging an Ingrid Klimke (Münster) die mit Tabasco ihr
Dressurergebnis bis ins Ziel brachte. Die Schwedin Sara Algotsson
Ostholt, ebenfalls in Luhmühlen am Start, wurde mit Mrs.Medicott Zweite
(-43,30). Andreas Brandt brachte auch die hannoversche Stute Escada JS
an den Start. 55,90 Strafpunkte nach der

Dressur
(Rang 65) warfen ihn schon aussichtslos zurück und mit weiteren 18,40
Strafpunkten für Zeitüberschreitung im Gelände summierte sich das
Ergebnis auf 94,30 Strafpunkte und auf Rang 45 beendete das Paar die
Prüfung.
Stephan Donst war mit der Mecklenburger Stute Mona D in der
Ein-Sterne Prüfung (CIC) am Start. Nachder Dressur mit 45,6 Strafpunkten
auf Rang zehn noch aussichtsreich im Rennen. Im Gelände blieb das Paar
strafpunktfrei, im Springparcours kamen aber 12 Strafpunkte hinzu und
mit einer Gesamtpunktzahl von 57,60 wurde er in der 2. Abteilung mit 46
Startern auf Rang 17 erste Reserve. Mit seinem Spitzenpferd His Passion
hatte er sich im Springen verritten und schied aus.
>>>>> Achtung neuer Lehrgang mit Herrn Bock <<<<<Wo: in Trassenheide und in Sauzin
Wann: 21.-23.10.2011
Kosten: 90 Euro (Lehrgangsentgelt)
45 Euro (Geländenutzung in Sauzin)
15 Euro (nur Springplatznutzung in Sauzin)
Für Teilnehmer, die am Lehrgang in Trassenheide teilnehmen:
Die Höhe des Nutzungsentgeltes sowie die der evtl. anfallende Kosten für eine Box sind bei Frau Schielinski nachzufragen.
Mehr über Herrn Bock erfährt man hier: www.der-reitlehrer-wb.de
Teilnehmer: alle Leistungs- und Altersklassen
Anmeldung und weitere Infos: Annette Christ, Wilhelmstr. 3, 17438 Wolgast, annettechrist@gmx.de
0173 29 72 592oder 0171 85 13 256
Anmeldeformular findet ihr unter "Termine" ganz unten!
MV-Team auf Rang 16 - Anniek Boltjes im vorderen Mittelfeld Anniek Boltjes (PSV Phoenix) war auf Ranfg 42 mit Akino beste MV-Vertreterin beim Deutschlandpreis der Ponyreiter in Olfen-Vinnum. Foto: WegoOlfen-Vinnum - Die Mannschaft des ZRFV Lützow Selm-Bork-Olfen hat bei der "Goldenen Schärpe" der Ponyvielseitigkeitsreiter in Olfen-Vinnum nur knapp einen Heimsieg verpasst. Mit 467,3 Punkten musste sich die Mannschaft Team I des Landespferdesportverbandes Hannover geschlagen geben (470,3). Auf dem dritten Platz landete das Quintett des RV Saerbeck (462,9). Mecklenburg-Vorpommern war mit Anniek Boltjes, Lotta Schröder, Nadine Finkl und Nike Sophie Forler am Start und kam unter 20 Teams mit 383,5 Punkten auf Rang 16. Beste Einzelreiterin unter den Mecklenburgern war mit 106,90 Punkten Anniek Boltjes vom PSV Phoenix mit Pony Akino auf Rang 42 bei 97 gestarteten Jugendlichen. Ihre Teamkolleginnen landeten auf den Plätzen 65 (Lotta Schröder (Dersekow) mit Candy for fun (99,40 Punkte), 69 (Nadine Finkl (Wustrow9 mit Celine (97,20 Punkte) und 84 (Nike Sophie Forler (Greifswald Neuenkirchen) auf Masetto (80,00 Punkte). Besonders beim Geländeritt regnete es zum Teil heftig.
Am Sieg von Johanna Hölscher (Emsdetten), die für das Team des RV Saerbeck am Start war, war nicht zu rütteln. Von Beginn an dominierte die 14-Jährige, die Anfang August bereits das Bundesnachwuchschampionat gewinnen konnte, das Starterfeld. In Theorie und Vormustern gab es jeweils die 8,5, Bestnote 8,5 auch in der Dressur, Springen 7,8 und im Gelände gab es Stilnote 8,7. Julia Rieth (Großenwiehe) holte mit Maddox die Silbermedaille. Bronze ging nach Luhmühlen amn Leyla Laura Günaldi auf Bocelli-Leon.
"Goldene Schärpe" mit MV BeteiligungVinnum - Früh übt sich, wer ein Champion werden will. Das gilt auch im Vielseitigkeitsreiten. Am kommenden Wochenende stellen über 80 Ponyreiter aus ganz Deutschland auf der Reitanlage Olfen-Vinnum ihre klassische Rundumausbildung im Sattel unter Beweis. Ihr Ziel: der Gewinn der "Goldenen Schärpe 2011". Der "Deutschlandpreis der Ponyreiter" ist ein bundesweiter Wettbewerb mit einer langen Tradition. 1972 wurde er ins Leben gerufen "um die Ausbildungsarbeit und -richtung auf dem Gebiet der Ponyreiterei nachhaltig zu beeinflussen". Mit Spannung wird in Vinnum vor allem die Geländeprüfung erwartet, für die verschiedene Hindernisse neu in einen bestehenden Kurs eingebaut wurden.
MV-Landestrainerin Christa Heiden (Alt Sammit) hat mit dem Vielseitigkeitstrainer Andreas Brandt (Neuendorf) Anniek Boltjes (Kummer), Nadine Finkl (Ostseebad Wustrow), Nike Sophie Forler (Rebelow) und Lotta Schröder (Weitenhagen) nominiert.
Je zwei neue und alte Sieger im MV-VielseitigkeitscupGeorg Koch hat sich mit Lux dem MV-Vielseitigkeitscup 2011 der Senioren gesichert. Foto: WegoMit Gesche Beerbaum (Trebeltal), Stephan Donst (Strietfeld), Andreas Brandt (Neuendorf) und Georg Koch (Parkentin) stehen die neuen Sieger des Mecklenburger Vielseitigkeitscups 2011 fest. Diese wurden nach sieben Turnieren bei sieben Prüfungen der Klasse A und drei der Klasse L ermittelt. Insgesamt nahmen 36 Buschreiter (zwei weniger als im vergangenen Jahr) an den Cup-Wettbewerben teil. Bei den Junioren (bis 18 Jahre) löste Gesche Beerbaum Titelverteidigerin Shanice Ashanti Stepper (Barth) ab, die diesmal Sechste wurde. Bei den Senioren (über 40 Jahre), die das größte Teilnehmerfeld aller Altersklassen stellten, gab es mit Georg Koch einen neuen Cup-Gewinner. Der 57-Jährige verdrängte die viermalige Siegerin Dr. Martina Reemtsma (Zierow) auf Platz zwei. Dagegen verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr Dauergewinner Stephan Donst bei den Youngstern (19-27 Jahre) und Andreas Brandt bei den Reitern (28-39 Jahre).
Flora Reemtsma erkämpfte sich mit Pamira LK einen überzeugenden SiegBeeke Kaack wurde ihrer Vaforitenrolle in Valluhn gerecht und gewann die L-Abteilung der Reiter mit den höheren Ranglistenpunkten. Fotos: Jutta WegoValluhn - "Toll hier, ich komme immer wieder gern nach Valluhn", sagte Beeke Kaack nach ihrem Sieg in der Vielseitigkeitsprüfung Klasse L. Es muss wohl so sein, denn die 33-Jährige aus Schmalensee in Schleswig-Holstein, die 2010 die internationale Vielseitigkeit von Langenhagen gewann, gehört seit Jahren regelmäßig zu den Teilnehmern der Vielseitigkeitsturnier am "Valluhner Sack".
Bei schönstem Wetter und optimalen Bodenverhältnissen gingen in der Vielseitigkeitsprüfung Klasse L am Sonntag 61 Reiter-Pferd-Paare an den Start, geteilt in zwei Abteilungen. Beeke Kaack startete in der Abteilung mit den Reitern der höheren Ranglistenpunkte und begann ihren Wettkampf in der Dressur mit Summersby auf dem 7. Platz (50,60 Strafpunkte). Im Springen gehörte sie zu Mit einem überzeugenden Start-Ziel-Sieg gewann Flora Reemtsma auf Pamira LK die 2. Abteilung der Vielseitigkeit Klasse A. den elf Paaren, die fehlerfrei blieben. So musste also der Geländeritt die Entscheidung bringen und hier stellte die Sportsoldatin mit Europameisterschaftserfahrungen ihr ganzes Können unter Beweis, erlaubt sich nur 2,80 Zeitstrafpunkte (ohne diese kam kein Reiter ins Ziel) und galoppierte mit einem Gesamtergebnis von 53,4 Strafpunkten zum Sieg. Auf dem 2. Platz gab es ebenfalls eine "Aufholjagd". Dr. Frauke Jensen lag mit Scipio S nach der Dressur nur auf Rang 10 (-51,6), hatte anschließend ebenfalls keinen Fehler im Springparcours, war mit 3,2 Zeitstrafpunkten zweitbeste im Gelände und kam insgesamt auf 54,8 Strafpunkte. Bester Mecklenburger in dieser Abteilung war Stephan Donst (Strietfeld) auf His Passion, der mit 67,6 Strafpunkten Achter wurde (Dressur -54,4; Springen 8 Fehler; Nur 0,6 Punkte trennten Gesche Beerbaum und Meck Mo zum Sieg in der 1. Abteilung der Vielseitigkeit Klasse A.Gelände 5,2 Zeitstrafpunkte und damit in diesem Prüfungsteil Drittbester).
In der 1. Abteilung ging der Sieg nach Luhmühlen an Wiebke Timmermann die mit Tom Tom Go bereits nach der Dressur mit 40,3 Strafpunkten führte und diesen nur 7,2 Zeitstrafpunkte im Gelände hinzu fügte. Georg Koch (Parkentin) kam auf Lux als bester Mecklenburger in dieser Abteilung mit 86,2 Strafpunkten auf Rang 14.
In Klasse A mit 67 Startern stellte die 14-jährige Flora Reemtsma (Groß Walmstorf) einmal mehr ihre Ausnahmestellung unter den Vielseitigkeitsreitern des Landes unter Beweis. In der 2. Abteilung legte sie die Spur für ihren späteren Sieg auf dem Pony Pamira LK bereits in der Dressur, die sie mit 33,0 Strafpunkten Wiebke Timmermann holte den L-Sieg in der 1. Abteilung nach Luhmühlen.überzeugend gewann. Es kamen keine weiteren Strafpunkte hinzu, so dass es ein Start-Ziel-Sieg wurde. Auf dem 10. Platz kam mit Hendrickje Purrmann (Zerrenthin bei Pasewalk) eine weitere MV-Teilnehmerin in die Platzierung. Mit ihrem Pferd Rocky kam sie auf 66,7 Strafpunkte (Dressur -61,5; Springen -5; Gelände-23,2). In der 1. Abteilung wurde es vorn ganz eng: Nach Dressur (-37,5) und Springen (0 Fehler) noch auf Siegkurs, entschieden 3,6 Zeitstrafpunkte im Gelände dafür, dass Gesche Beerbaum (Trebeltal) mit Meck Mo auf ein Gesamtergebnis von 41,1 Strafpunkte kam und "nur" Zweite wurde. Miriam Engel (Liliental bei Kiel) hatte mit Schmarks Mon Cherie am Ende 0,6 Strafpunkte weniger und gewann die Prüfung. Auf dem 6. Platz folgte mit Amber Marie Forler (Neuenkirchen) eine In die A-Platzirung ritt auch Amber Marie Forler mit Lolita Bella.weitere MV-Teilnehmerin, die mit Lolita Bella auf 53,0 Strafpunkte kam.
"Wir haben zwei sehr gute Vielseitigkeitstage in Valluhn erlebt", sagte Richter Ekkehard Werner. "Der Boden wurde nach dem vielen Regen immer besser, die Organisation klappte wie immer hervorragend und auch die Teilnehmer waren des Lobes voll." Valluhn ist aus dem Vielseitigkeitskalender im Norden Deutschland nicht mehr wegzudenken. Wenn die Mehrheit der Reiter auch aus anderen Bundesländern kam, so waren unter den insgesamt 128 Starter-Paaren immerhin 28 aus Mecklenburg-Vorpommern. (Franz Wego)
Stephan Donst überzeugte im GeländeBad Harzburg - Am traditionellen Vielseitigkeitsstandort Bad Harzburg fand am Wochenende eine Internationale Vielseitigkeitsprüfung statt. Einziger MV-Teilnehmer war Stephan Donst aus Strietfeld. In der Zwei-Sterne CIC-Prüfung sattelte er His Passion und startete mit einer 49,40er Dressur unter 48 Teilnehmern auf Rang 19. Im Gelände kamen nur 9,6 Punkte für Zeitüberschreitung hinzu. Im Springparcours sammelte er leider weitere 18 Punkte so dass ihm am Ende mit 77,00 Strafpunkten der 29. Rang blieb. Ohne die Punkte Stephan Donst überzeugte auf His Passion im Gelände, hatte im Springparcours aber zu viele Fehler.im Parcours hätte es der 15. Platz werden können. Den Sieg erritt sich mit ihrem Dressurergebnis von 40,0 Strafpunkten die noch für Schweden startende aber in Westfalen trainierende Sara Algotsson Ostholt mit Mrs. Medicott. Im Ein-Sterne CIC gingen 98 Paare in der Dressur an den Start. Auf Rang 51 beendete Stephan Donst die Prüfung mit 78,7 Strafpunkten auf Mona D. Im Gelände wieder nur vier Zeitstrafpunkten, fielen im Parcours drei Stangen und mit 59,70 Punkten kam das Mecklenburger Paar aus der Dressur. Die ersten Vier beendeten ihre Prüfung mit dem Dressurergebnis. Siegerin mit 39,0 Strafpunkten wurde Ingrid Klimke (Münster) auf Glenn Grant. (Franz Wego)
Flora Reemtsma gewann die Einzelwertung PferdeDie 14-jährige Flora Reemtsma hat in Warendorf die Einzelwertung der Pferde beim Bundes-Nachwuchschampionat gewonnen. Fotos: WegoDas "Bundes-Nachwuchschampionat Vielseitigkeit", das 1989 gegründet wurde, um "Jugendliche für die Vielseitigkeit zu begeistern", hat sein Ziel längst erreicht. Topreiterinnen wie zum Beispiel die Deutsche Mannschaftsmeisterin 2002, Olympiareservistin 2004 und Teilnehmerin der WEG Kentucky 2010 Simone Deitermann, oder ein großer Teil der aktuellen Championatsteilnehmer bei den Ponyreitern, Junioren und Jungen Reitern zählen zu den ehemaligen Teilnehmern am Bundes-Nachwuchschampionat.
Heute ist die kombinierte Prüfung - bestehend aus Dressur, Stilspringen, Stilgeländeritt, Theorie, Vormustern und Laufen oder Schwimmen - eine feste Größe im Turnierkalender, zu der die Landesverbände ihre besten Nachwuchsreiter der In der Ponykonkurrenz beim Bundes-Nachwuchschampionat wurde Stina Packheiser mit Hannes Neunte.Junioren und Ponyreiter (bis 15 Jahre) nach Warendorf entsenden. Jeweils am ersten Augustwochenende werden hier die Sieger in der Mannschafts- und Einzelwertung ermittelt.
In diesem Jahr war Mecklenburg-Vorpommern mit den Einzelreiterinnen Flora Reemtsma (Groß Walstorf) bei den Pferden mit Sarotti und Stina Packheiser (Pogez) mit ihrem Pony Hannes dabei. Für Flora Reemtsma, die gerade erst mit ihrem Pony Pamira Landeskommission von den Europameisterschaften der Pony-Vielseitigkeitsreiter aus Polen zurück gekehrt ist, endete der Start in Warendorf hocherfolgreich mit dem Sieg in der Einzelwertung bei den Pferden. Sie saß im Sattel von Sarotti und gewann den Stilgeländeritt (alles in Klasse A) bei 36 Konkurrenten mit Wertnote 9,5. Auch im Stilspringen war die 14-Jährige mit 8,7 die Beste und beendete die A-Dressur mit Wertnote 7,7 auf dem 6. Platz. Der Wettkampf begann für Flora Reemtsma mit der Theorie, in der sie zu den drei Besten gehörte, die Wertnote 9,5 erhielten. 9,5 gab es für die talentierte Reiterin auch im Wettbewerb "Umgang mit dem Pferd" (Mustern). Da gehörte sie zu den 17 Teilnehmern, die auf den 6. Platz kamen. Auch im Geländelauf gehörte sie mit Wertnote 8,0 zu den 32 Siegern. Ein tolles Ergebnis für sich, für ihre Familie und für Mecklenburg-Vorpommern, das zeigt, dass Flora auch der Umstieg auf Großpferde keine Probleme bereitet.
Auch die gleichaltrige Stina Packheiser hat den Landesverband mit ihrem Pony Hannes würdig vertreten. Unter 29 Ponyreitern wurde sie auf dem 9. Platz platziert. In den Einzeldisziplinen war der 9. Platz mit Wertnote 7,7 ihr bestes Ergebnis. Im Gelände gab es Stilnote 8,0 und den 11. Platz. Das Dressurergebnis fiel mit 6,3 nicht ganz so gute aus (22. Platz). Auch Stina gehörte beim Geländelauf mit Wertnote 8,0 zu den Siegern. Im Wettbewerb "Umgang mit dem Pony" erhielt sie mit einer weiteren Teilnehmerin Wertnote 9,5, was zum Sieg führte. Auch in der Theorie konnte sie mit 8,5 auf dem 6. Platz, den sie sich mit neun weiteren Teilnehmern teilte, überzeugen. (Franz Wego)
Zwei MV-Nachwuchs-Buschreiter starten in WarendorfUnter neuen Vorzeichen steht das 22. Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit in Warendorf. Das Alter der Teilnehmer wurde auf maximal 15 Jahre gesenkt. Dadurch sind die Starterfelder etwas kleiner als zuvor. Genannt wurden 49 Teilnehmer in der Abteilung Pferde. Zu ihnen gehört aus Mecklenburg-Vorpommern Flora Reemtsma (Zierow). Stina Packheiser (Pogez) startet in der Abteilung Ponys, wo 36 Teilnehmer an den Start gehen wollen. Erstmals firmiert der traditionelle Mannschafts-Mehrkampf in Warendorf unter dem Namen „uvex-Trophy“. Geblieben sind die Anforderungen: In sechs Teilprüfungen – Dressur, Springen und Geländeritt, Theorie, Vormustern und einem Fitnesstest für Reiter – müssen sich die Teilnehmer messen, um die Siegerschärpe in der Mannschafts- und Einzelwertung zu sichern. Den Anfang macht die Theorie am Freitagnachmittag: 20 Multiple-Choice-Fragen rund um Pferd und Reiten, Ausbildung und Fairen Sport gilt es zu beantworten. Beim Geländelauf spurtet dann jeder nicht nur fürs Team, sondern auch für sich selbst. Auf 2.000 Metern rund um den DOKR-Vielseitigkeitsplatz demonstrieren die jungen Reiterinnen und Reiter, dass nicht nur ihre Ponys und Pferde in guter Kondition sind. Für die Vierbeiner beginnt der Wettkampf erst am Samstag. In der Abteilung Ponys stehen ab 10 Uhr Springen und ab 12 Uhr Dressur auf dem Programm. In der zweiten Abteilung präsentieren die Teilnehmer ihre Pferde am Vormittag an der Hand, ab 13.30 Uhr über den Naturhindernissen auf dem Vielseitigkeitsplatz. Am Sonntag sind die Pferde ab 8.30 Uhr im Parcours und ab 10 Uhr auf dem Viereck unterwegs, die Ponys starten nach dem Vormustern ab 12 Uhr ins Gelände. Die große gemeinsame Siegerehrung ist für 15.15 Uhr geplant. Weitere Informationen unter www.pferd-aktuell.de/Nachwuchschampionat
Flora Reemtsma bei Pony-EM mit Team auf Platz fünfDie deutschen Buschreiter gingen erstmals seit Langem bei den Pony-Europameisterschaften leer aus. Im polnischen Jaszkowo landeten die französischen Vielseitigkeitsreiter einen Doppelerfolg. Mit nur einem Zehntel Vorsprung gewann die "Equipe Tricolore" vor der Mannschaft aus Irland. Dritter wurde Großbritannien In der Einzelwertung holte sich Luce Bentejac mit Mon Nantano de Florys den Titel. Silber ging an Sam Ecroyd (Großbritannien) mit Three Wells Breeze, Bronze gewann Jodie O?Keefe aus Irland mit Castleview Rakish Milly.
Das deutsche Quartett musste bereits in der Dressur den Franzosen und Briten den Vortritt lassen. Flora Reemtsma aus Groß Walmstorf, die für den RV Zierow reitet, lag in der Einzelkonkurrenz auf Rang sieben. Im Gelände hatte sie mit Pamira LK und Hanna-Lea Kehrer (Reutlingen) mit Cyrano je eine Verweigerung und Zeitfehler. Während nur Stefanie Bendfeldt (Stöttwang) mit Dara fehlerfrei ins Ziel kam, schied Leoni Leuwer (Königswinter) mit Camissa Nera sogar aus. Damit fiel das Team zwei Plätze zurück und es nützte auch nichts, dass am Sonntag noch einmal alle "null" im Parcours waren. Es blieb bei Rang fünf. Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf): "Es kann gut gehen oder eben auch nicht. Heute hat es nicht geklappt. Aber bei einer EM kommt natürlich noch eine besondere Anspannung dazu." Als beste Deutsche beendete die 16-jährige Stefanie Bendfeldt als Fünfte die EM. Flora Reemtsma belegte Platz 24, Hanna-Lea Kehrer kam auf Patz 29. Das Schlusslicht machte die zweite deutsche Einzelreiterin Anna-Katharina Vogel (Biessenhofen) mit McIde mit Platz 40.
Die Siege in den Kombinierten Prüfungen gingen außer LandesGeorg Koch wurde in Warsow in der Kombinierten Prüfung Klasse A mit Lux Zweiter in der 2. Abteilung. Fotos: WegoWarsow - Auch die Veranstalter des Vielseitigkeitstages in Warsow hatten am 30. Juli, wie überall im Land, mit den Unbilden der Witterung zu kämpfen. Es wurde viel unternommen um die Bedingungen zu stabilisieren. Dennoch schrumpften die Starterfelder bei einem zuvor guten Nennungsergebnis erheblich.
Herzstück des Tages war die Kombinierte Prüfung Klasse A bestehend aus Dressur, Springen und Geländeritt. Weil nicht als Vielseitigkeitsprüfung ausgeschrieben, konnten die einzelnen "Kombiteile" auch einzeln platziert werden. Es mussten aufgrund der Nennungszahl in zwei Abteilungen platziert werden. Sieger der 1. Abteilung mit den Reitern der niedrigeren Ranglistenpunkte wurde Miriam Engel aus Tökendorf in Schleswig-Holstein. Mit Eine Abteilung A-Springen gewann Andreas Brandt mit dem Ponyhengst Haeram.Schmarks Mon Cherie lag sie am Ende bei nur 39,0 Strafpunkten deutlich vor der zweitplatzierten Manuela Granzow (Dukwitz), die mit Don Durello auf 51,6 Strafpunkte kam. Dritte wurde Zahnmedizinerin Marianne Bürenheide aus Korleput auf Rialto (-64,0). Miriam Engel gewann darüber hinaus alle drei Teilprüfungen.
Die 2. Abteilung sicherte sich Franziska Keinki (Eutin) auf Ringwood Snip die nur 33,1 Strafpunkte auf ihrem Konto hatte. Georg Koch (Parkentin-Hütten) wurde mit 44,0 Strafpunkten auf Lux Zweiter vor Roland Maaß (Dukwitz) auf Ustima (-44,5). Auch in Klasse E gab es eine Kombinierte Wertung, die sich die einheimischen Teilnehmer ebenfalls entführen ließen. Der Sieg ging nach Sandbostel an Anna-Lena Meyer auf Eli?s Nagano. Bodo Wruck (Teschow) wurde auf seinem Vollblüter Capita xx Zweiter und gewann den Stil-Geländeritt. Der 3. Platz in der Kombinierten Wertung ging an Liane Keller (Rossow) auf Escuipe de Coeur. Ausgangspunkte aller "Kombisiege" waren Siege in den dazugehörigen Dressurprüfungen.
Die 2. Abteilung des Geländeritts Klasse A gewann Roland Maaß auf Ustima vor Georg Koch auf Merlin. In der 1. Abteilung ging hinter Siegerin Miriam Engel der 2. Platz an Kristina Drews vom Veranstalter Warsow auf Salio. Andreas Brandt gewann auf Pony Haeram eine Abteilung A-Springen vor Andrea Sack (Garvensdorf) auf Bea. In der 2. Abteilung wurde Liane Keller auf Bingo Zweite hinter Siegerin Miriam Engel. In der 1. Abteilung starteten die Reiter die nicht an der "Kombi" teilnahmen und der Sieg ging hier an Frank Schmidt (Neubrandenburg) auf Condana vor Hermann Jahns (Warsow) auf Gronda. Die 1. Abteilung der A-Dressur für die Nicht-Vielseitigkeitsreiter sicherte sich Angela Holm (Neubrandenburg) auf Latino, die auf Luise auch Zweite wurde.
Es gab zwei Geländepferdeprüfungen in Warsow, von denen Andreas Brandt (Neuendorf) in Klasse A mit Wertnote 8,5 auf Carlo B siegte. Hinter dem Krusemarker Mike Bardehle auf Lenin (8,2) wurde Christin Schulz (Neuendorf) Dritte auf Carcadia (8,0). In Klasse L siegte die 26-Jährige mit Wertnote 8,5 und 0,9 Zähler Vorsprung auf Lenardo. (Wego)
Andreas Brandt wird mit Escada JS VierterMit dem Halbbluthengst Mighty Magic wurde Andreas Dibowski Zweiter im CIC** von Sahrendorf: Beim internationalen Vielseitigkeitsturnier im niedersächsischen Sahrendorf ging der Sieg in der 1. Abteilung der Zwei-Sterne Prüfung (CIC 2*) an Elmar Lesch mit Lanzelot. Nach dem 5. Platz in der Dressur mit 47,30 Strafpunkten kamen lediglich 5,6 Zeitstrafpunkte im Gelände hinzu, die sein Gesamtergebnis auf 52,90 Strafpunkte anwachsen ließen. Andreas Dibowski aus Luhmühlen war mit dem Halbbluthengst Mighty Magic vom Gestüt Kempke Hof unterwegs und führte auf dem Mytens xx-Sohn nach der Dressur mit 43,70 Strafpunkten. Zehn Zeitstrafpunkte im Gelände und zwei weitere im Springparcours ergaben insgesamt 55,70 Strafpunkte und Rang zwei. Auf FRH Butts Avedon wurde der Mannschaftsweltmeister mit 56,10 Strafpunkten auch Dritter. Auf Rang vier folgte der Mecklenburger Andreas Brandt (Neuendorf) mit Escada JS. Wieder mal musste er mit der Vizebundeschampioness einen Rückstand aus der Dressur aufholen, in der er mit 52,80 Strafpunkten noch auf Rang 10 lag. Wären da nicht die 6,00 Zeitstrafpunkte im Gelände gewesen, die sein Punktekonto auf 58,80 anwachsen ließen, hätte der MV-Landesmeister sogar noch Sieger werden können. Bitterer war für Andreas Brandt aber das Ausscheiden mit seinem "Erstpferd" Auf den 4. Platz im CIC** von Sahrendorf kam Andreas Brandt mit Escada JS.Clever & Smart. Er hatte, ebenso wie Dr. Martina Reemtsma (Groß Walmsdorf), im Gelände Hindernis 10 ausgelassen. Beide gingen zusammen den Parcours ab und hatten da offensichtlich etwas übersehen. Besonders ärgerlich war es deshalb, weil Andreas Brandt mit Clever & Smart nach der Dressur an vierter Stelle lag. Mit Löwenstein blieb Dr. Martina Reemtsma in der Wertung und kam mit 82,60 Strafpunkten auf den 14. Platz.
Andreas Brandt und Stephan Donst (Strietfeld) starteten auch in der internationalen Ein-Sterne Prüfung. Hier wurde Brandt mit seinem Nachwuchspferd Cross Rock (v. Contakt Me) Achter. Nach 55,10 Strafpunkten aus der Dressur (16.) kamen nur 2,80 Zeitstrafpunkte aus dem Gelände hinzu. Stephan Donst kam mit His Passion nicht über den 19. Platz hinaus (-67,10). Mit Mona D reihte er sich bei 80,80 Strafpunkten auf Rang 30 bei 42 Startern ein. Mit einem 6. Platz auf dem sechsjährigen oldenburgisch gebrannten Chicolino (v. Converter / Godanah x) mit Wertnote 8,0 in der Geländepferdeprüfung Klasse L komplettierte Andreas Brandt sein Erfolgskonto in Sahrendorf. Exakt 200 Pferde gingen bei widrigen Witterungsverhältnissen in das Sahrendorfer Gelände. Alle beendeten ihre Kurse unbeschadet. (Wego)
Mecklenburger Reiter starten erfolgreich in PolenVom 16.-17.07.2011 war Baborowko (Polen) Ziel einiger Mecklenburger Reiter. Bei gutem Wetter ließen es sich die Mecklenburger nicht nehmen den Weg dorthin auf sich zu nehmen. Ausgeschrieben waren Vielseitigsprüfungen der Klassen A und L, sowie ein CIC*, in der Ronja Bergmann einen hervorragenden zweiten Platz erreichte. Der Sieg in dieser Prüfung ging nach Belgien. Aber auch die Erfolge der anderen Reiter konnten sich sehen lassen. So ritt Jenny Soujon Ascat in Klasse A (1.Abt) auf einen guten 5.Platz, Georg Koch in der gleichen Klasse (2.Abt) Lux auf den 4.Platz. Die L-Vielseitigkeit stand unter einem sehr guten Stern für Christin Schulz. Sie gewann diese Prüfung mit Sunrice und erreichte mit Laura Lee auch einen guten 6.Platz. Auch Andreas Brandt ritt diese Prüfung mit Chicolino (5.) und Cross Rock (8.), sowie Georg Koch mit Merlin (9.) Diese Erfolge zeugen doch von der Qualität derdeutschen Pferde und deren Reiter.
Mecklenburger Andreas Brandt ließ Weltmeister Andreas Dibowski hinter sichHolzerode - Holzerode liegt im Landkreis Göttingen. Das Dorf hat nur 700 Einwohner, aber ganz engagierte Reiter die sich der Vielseitigkeit verschrieben haben und in jedem Jahr ein Vielseitigkeitsturnier ausrichten. Erstmals gab es in diesem Jahr am 9. und 10. Juli eine Zwei-Sterne Prüfung (CIC**), die auch den Mecklenburger Andreas Brandt (Neuendorf) dazu bewog, mit zwei Pferden in den Südharz zu fahren. Auf seinem 13-jährigen Spitzenpferd Clever & Smart begann er mit 46,1 Strafpunkten auf dem 5. Platz in der Dressur. Im anschließenden Springparcours viel eine Stange und erhöhte das Ergebnis auf 50,1 Strafpunkte. Im Gelände mit 32 festen Hindernissen auf einer Strecke von 3.100 Meter kam der 37-jährige Landesmeister nach 5:41 Minuten ins Ziel und blieb damit ein Sekunde unter der Bestzeit. Das schaffte keiner seiner Konkurrenten und damit galoppierte Andreas Brandt zu seinem ersten internationalen Zwei-Sterne-Sieg. Nach Dressur und Springen führte noch Andreas Dibowski (Luhmühlen) mit dem Halbbluthengst Mighty Magic vom Gestüt Kempke Hof. Im Gelände ließ es der Mannschafts-Olympiasieger von Hongkong mit dem Weltmeister der jungen Geländepferde etwas ruhiger angehen und kassierte 11,6 Zeitstrafpunkte. Mit insgesamt 53,2 Strafpunkten wurde das Paar am Ende Dritter. Der 2. Platz ging an Judith Sommer (Immenhausen), die mit Light my fire auf 52,5 Strafpunkte kam.
Mit seinem zweiten Pferd Escada JS kam Andreas Brandt in der Endabrechnung auf den 8. Platz. Dabei startete er nach dem 22. Platz in der Dressur (-57,0) eine Verfolgungsjagd mit der siebenjährigen Embassy I-Stute. Im Springparcours blieb das Paar fehlerfrei, kassierte im Gelände nur 6,4 Zeitstrafpunkte und lieferte hier das fünftbeste Ergebnis. Nur 26 der insgesamt 35 gestarteten Reiter-Pferd-Paare blieben in der Wertung. Die übrigen schieden aus verschiedensten Gründen aus. In der Ein-Sterne Prüfung (CIC*), die ohne MV-Beteiligung stattfand, war die Ausfallquote noch höher. Von 63 gestarteten Paaren schieden 29 aus.
Deutsche EM-Teilnehmer nominiert - Flora Reemtsma gehört dazuFlora Reemtsma ist mit Pamira LK für die Pony-Europameisterschaft Ende Juli in Polen nominiert. Preis-der-Besten-Siegerin Judith Helmer (Saerbeck) hat in Engersen mit Top Nadine auch die letzte Sichtung für die Ponyeuropameisterschaften im polnischen Jaszkowo gewonnen. Insgesamt 13 Paare traten zur letzten Formüberprüfung vor der EM an. Die Mecklenburgerin Flora Reemtsma hatte aufgrund einer kirchlichen Familienfeier vom Bundestrainer Dispenz erhalten, war deshalb nicht in Engersen am Start, wurde wegen ihrer guten Vorleistungen aber für die Europameisterschaft nomioniert.
Mit einem zweiten Platz in der Dressur, wenigen Zeitfehlern und einer Nullrunde im Springen sicherte sich Judith Helmer den Sieg in der als Vielseitigkeitsprüfung Klasse L ausgeschriebenen Sichtung (Endstand 50,7). Dicht dahinter landete Rebecca-Juana Gerken (Rümpel) mit Chagall auf Platz zwei (50,9), gefolgt von Katja Wolf (Ditzingen) mit Puccini (57,1). Pech hatte die nach Dressur und Gelände führende Anna-Katharina Vogel (Biessenhofen) mit Mac Ide. Sie kassierte im Springen nicht nur vier Abwürfe, sondern auch noch einen Zeitstrafpunkt und landete damit auf Platz acht. Härter traf es lediglich Annie Kamieth (Winterfeld) vom gastgebenden Verein. Sie lag nach der Dressur auf Platz eins und schied im Sattel des Vorjahresbundeschampions Mr. Harvey im Gelände aus.
Im Anschluss an die Sichtung gab die Arbeitsgemeinschaft Nachwuchs des Ausschusses Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) das deutsche Aufgebot für die Europameisterschaften vom 26. bis 31. Juli in Jaszkowo/Polen bekannt. Nominiert wurden (alphabetisch): Stefanie Bendfeldt (Stöttwang) mit Dara, Judith Helmer (Saerbeck) mit Top Nadine, Hanna-Lea Kehrer (Reutlingen) mit Cyrano, Leoni Leuwer (Königswinter) mit Camissa Nera, Flora Reetsma (Groß Walmstorf) mit Pamira LK, Anna-Katharina Vogel (Biessenhofen) mit Mac Ide. Als Reserven wurden nominiert: Rebecca-Juana Gerken (Rümpel) mit Chagall, Katja Wolf (Ditzingen) mit Puccini und Sarah Schmierer (Erdmannhausen) mit Moonlight Kiss. (fn-press)
Westfalen auf Platz zwei / Baden-Württemberg holt Bronze
Der 14-jährige Fynn Bose überraschte mit Kenny bei der Goldenen Schärpe für Pferde in Engersen mit dem 3. Platz im Gelände und einem 20. Platz in der Gesamtwertung. Foto: WegoAuch 2011 ging die "Goldene Schärpe" in der Kategorie "Pferde" an den Landesverband Hannover. 503,7 Punkte sammelte das Team Hannover I mit Aylin Schmidt (Eyendorf) mit Secada, Annik Thamm (Sulingen) mit Harry, Jamie Eric Werdin (Seggebruch) mit Emmely, Katharina Windwehen (Bad Fallingbostel) mit Goodwyn und Ann-Marleen Kruse (Tülau) mit Tacina in den fünf Teilprüfungen Dressur, Springen, Geländeritt, Theorie und Vormustern. Darüber hinaus stellte die Mannschaft von Landestrainer Claus Erhorn (Salzhausen) mit der erst zwölfjährigen Aylin Schmidt auch die Gesamtsiegerin in der Einzelwertung. Platz zwei ging an die Mannschaft Westfalen III (481,9). Die Bronzemedaille sicherte sich das baden-württembergische Quintett (465,7). Austragungsort der Goldenen Schärpe war Engersen in Sachsen-Anhalt.
Das gemischte Team aus Mecklenburg-Vorpommern/Baden Württemberg kam unter Leitung von Andreas Brandt nicht über den 11. Platz von insgesamt 13 Mannschaften hinaus. An den Start gingen aus MV Annabelle Riedesel mit Faenza, Nadine Finkl mit Heartbreaker at Little Uncle, Sofie Schnellhammer mit Ginger und Fynn Bose mit Kenny. Analysiert man die fünf Disziplinen, dann hatten die Nordlichter ihr bestes Ergebnis im Vormustern, wo sie Sechste wurden. In der Dressur gab es den 8. Platz, in der Theorie und im Springen Rang 10 und mit dem 11. Platz fiel das Geländereiten am schwächsten aus. Besonders positiv überrascht hat Fynn Bose aus Rostock. Unter den 67 Startern belegte er einen passablen 20. Platz mit 114,1 Punkten. Wäre die Dressur etwas besser ausgefallen, hier gab es nur Wertnote 5,8 (54. Platz), dann hätte Fynn ganz weit vorn liegen können, denn seine Geländevorstellung wurde mit 8,9 bewertet, womit er in dieser Disziplin Dritter wurde. Im Springen gab es für den 14-jährigen Fynn Bose und Kenny Stilnote 7,6. Sofie Schnellhammer beendete den Wettbewerb auf Rang 49, Annabelle Riedesel kam auf Rang 52. Nadine Finkl schied leider im Gelände und im Springen aus.
Den Grundstein für ihren Erfolg legten die Hannoveraner bereits in der Dressur, in der die spätere Gesamtsiegerin Aylin Schmidt mit der früher von Marina Köhncke gerittenen Stute Secada (Wertnote 8,7) wie später auch beim Geländeritt (9,5) siegte. Nur zwei Zehntel weniger erntete ihre Teamkollegin Ann-Marleen Kruse mit Tacino auf dem Viereck. Sie wurde am Ende Dritte der Einzelwertung.
Dressur, Springen, Geländeritt, Theorie und Vormustern, also das gekonnte Vorführen eines Pferdes an der Hand: vielseitiger kann eine Einsteigerprüfung für ambitionierte Nachwuchsreiter kaum sein. Ursprünglich für Ponyreiter konzipiert, gibt es die "Goldene Schärpe" seit sechs Jahren auch für Pferde - mit stetig steigenden Teilnehmerzahlen. "Es ist eine unglaublich tolle und für alle motivierende Prüfung. Es macht jedes Jahr mehr Spaß hier dabei zu sein", sagte die westfälische Landestrainerin Jutta Briel (Gevelsberg). "Hier setzt sich ein Trend fort, den wir schon bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften erlebt haben", sagte Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf). "Erfreulich ist allerdings, dass wir hier einige sehr junge, talentierte Reiter gesehen haben, die bei entsprechender Förderung sicher ihren Weg machen werden."
In den Rahmenprüfungen von Engersen waren weitere Reiter aus Mecklenburg-Vorpommern vertreten. Das beste Ergebnis lieferte Lara Bergmann (Poel) mit einem 5. Platz in der Vielseitigkeitsprüfung Klasse L. Auf Cayenne GS beendete sie die Prüfung mit 53,3 Strafpunkten. Auf dem 10. Rang platzierte sich Andreas Brandt (Neuendorf) mit Cross Rock (-63,6 Punkte). In der A-Vielseitigkeit gab es einen 7. Platz durch Andrea Sack (Parkentin-Hütten) auf der Mecklenburger Brokat-Stute Bea (-64,0 Punkte). Und schließlich konnte Lara Bergmann den Honeymoon Star-Sohn Haeram in der Geländepferdeprüfung Klasse A mit Wertnote 7,8 an achter Stelle platzieren. (Wego/fn-press)
MV-Nachwuchs mit Pferden zur „Goldenen Schärpe“Bereits zum zweiten Mal ist der Landesverband Sachsen-Anhalt in diesem Jahr Ausrichter einer Bundesveranstaltung für den Vielseitigkeitsnachwuchs. Nach den Deutschen Jugendmeisterschaften in Hohenberg-Krusemark wetteifern vom 24. bis 26. Juni die jüngsten "Buschis" auf Pferden in Engersen um die „Goldene Schärpe“. Wie bei der traditionellen „Pony-Schärpe“ messen sich die Teilnehmer in den fünf Teilprüfungen Dressur, Springen und Geländeritt sowie Vormustern und Theorie. 68 Paare aus ganz Deutschland haben dafür ihr Kommen angekündigt, neun Landesverbände stellen eine Mannschaft. Mit vier Nachwuchsreitern fährt MV-Mannschaftsführer Andreas Brandt (Neuendorf) nach Engersen. Auf der Geländestrecke in Sauzin (Usedom) hat der Landes-Disziplintrainer vergangene Woche noch Fynn Bose (Hof Bohm/Niendorf), Nadine Finkl (Wustrow), Annabelle Riedesel (Altkamp) und Sophie Schnellhammer (Ahlbeck) wertvolle Tipps gegeben. Wegen einer Oberschenkel-Fraktur fällt leider Eric Rambow (Parkentin) aus. Für die besten deutschen Ponyreiter geht es in Engersen bei dieser letzten Sichtung außerdem um einen Startplatz für die Europameisterschaften Ende Juli in Jaszkowo (Polen).
Weitere Informationen unter www.sv-engersen.de.
Lotta Schröder, Stina Packheiser, Stephan Donst, Andreas Brandt und Martina Reemtsma sind die neuen LandesmeisterIn diesem Jahr hat sich der Parkentiner Reitverein Am Hütter Wohld als Veranstalter des Vielseitigkeitsturniers in Hohen Luckow das Pfingstwochenende ausgesucht. Vom Wetter her war es sehr günstig, so dass die Wettkämpfe bei besten Bedingungen ausgetragen werden konnten. Auch in diesem JaLotta Schroeder mit ihrem Pony Candy for fun, die neue Landesmeisterin der Ponyreiter.hr waren wieder die Landesmeisterschaften in allen Altersklassen in das Turnier eingebunden. Dazu hatten die Jungen Reiter und Reiter/Senioren eine Vielseitigkeitsprüfung Klasse L zu absolvieren. Bei den Senioren ab 40 Jahre wurde der Landesmeister oder die Landesmeisterin in der offen ausgeschriebenen Vielseitigkeitsprüfung Klasse A ermittelt. Für die Junioren bis 18 Jahre war eine Kombinierte Prüfung Klasse A vorgesehen. Neben der A-Vielseitigkeit gehörten das Vormustern und eine Theorieprüfung dazu. Das gleiche galt für die Ponyreiter, die eine E-Vielseitigkeit reiten mussten und zusätzlich im Vormustern und in der Theorie geprüft wurden. Mit insgesamt mehr als 400 Nennungen waren die Startlisten gut gefüllt. In der E-Vielseitigkeit gab es 25 Stina Packheiser startete mit Pony Hannes bei den Junioren und wurde Landesmeisterin.Meldungen, in der A waren es 34 und für die L-Vielseitigkeit registrierte der Veranstalter 32 Nennungen. Ein Zeichen dafür, dass die Vielseitigkeitsreiter gern in Hohen Luckow reiten.
Er gilt natürlich als Favorit, wenn Andreas Brandt (Neuendorf) im eigenen Land in einer Vielseitigkeit antritt. Um es vorwegzusagen: Der 38-Jährige hat die Favoritenrolle voll und ganz erfüllt, gewann die Vielseitigkeitsprüfung Klasse L auf Escada JS mit 41,90 Strafpunkten und wurde Landesmeister der Reiter/Senioren. Stephan Donst galt bei den Jungen Reitern ebenfalls als Favorit und auch er hat voll und ganz überzeugt. Als einziger Junger Reiter wurde er auf Elando in der offenen Vielseitigkeitsprüfung mit 55,90 Punkten Dritter hinter Mareike Hansen (Fehmarn) auf Pimorack de Belriver (52,50) und holte sich zugleich die Landesmeisterschärpe. Ein tolles Ergebnis lieferte Verbandspräsident Dr. Burkhard Dittmann (Cramon) ab. Der 60-Jährige startete mit seiner Amelie Stephan Donst holte sich auf Elando den Titel bei den Jungen Reitern.ebenfalls in Klasse L, kam auf 62,60 Punkte und wurde als Fünfter, bzw. drittbester MV-Reiter platziert. Dabei ließ er immerhin Dr. Martina Reemtsma (Groß Walsmstorf) hinter sich, die mit 64,80 Punkten auf Henry Sechste wurde. In der Landesmeisterschaft der Reiter/Senioren ging somit die Silbermedaille an Dr. Burkhard Dittmann und Bronze an Dr. Martina Reemtsma.
Die 45-Jährige hatte sich mit Löwenstein auch für die Altersklasse Senioren in der Landesmeisterschaft beworben, die in der A-Vielseitigkeit ausgetragen wurde. Mit 37,50 Strafpunkten gewann sie die Prüfung und zugleich die Meisterschaft. Ihr 46-jähriger Ehemann Bernhard Reemtsma wurde mit 39,00 Punkten auf Sydne J Zweiter und holte sich die Silbermedaille. Bronze und in der Prüfung mit 42,00 Punkten Dritter - Karsten Krohn (Ahlbeck) auf Samba Lu.
Auch die Junioren starteten, wenn sie um die Meisterschaft mit reiten wollten, in der A-Vielseitigkeit. Hier sah man erstmals die 13-jährige Flora Reemtsma auf einem Großpferd. Ihre Andreas Brandt wurde seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich den Landestitel mit Escada JS.Mutter hatte ihr Sarotti zur Verfügung gestellt, mit der sie in der offenen Prüfung Vierte wurde und wie Karsten Krohn 42,00 Strafpunkte hatte. Stina Packheiser aus Pogez startete mit ihrem Pony Hannes bei den Junioren und wurde in der Vielseitigkeitsprüfung mit 45,00 Punkten Fünfte. Beim Vormustern und in der Theorieprüfung bekam Stina Packheider die höheren Wertnoten, mit denen sie Flora Reemtsma in der Juniorenmeisterschaft noch überholte. Landesmeisterin wurde somit Stina Packheiser mit 51,50 Strafpunkten vor Flora Reemtsma (53,00) und Amber Marie Forler aus Rebelow, die mit Lolita Bella auf 71,70 Strafpunkte kam.
In der Ponykonkurrenz sah man neue Gesichter an der Spitze. Die E-Vielseitigkeit hat zwar Fynn Bose (Hof-Bohm) mit 51,80 Punkten auf Kenny gewonnen. Beim Vormustern und in der Theorie klappte es bei dem 14-jährigen Rostocker aber noch nicht so gut. Dadurch überholte ihn Lotta Schroeder (Dersekow) noch, die in der Vielseitigkeit mit 53,50 Punkten auf Dr. Martina Reemtsma hatte zwei Pferde am Start gewann die A-Vielseitigkeit auf Löwenstein und wurde Landesmeisterin bei den Senioren.Candy for Fun Zweite wurde. Die Goldmedaille in der Ponymeisterschaft ging deshalb mit 63,00 Punkten an Lotta Schroeder. Fynn Bose wurde mit 66,80 Strafpunkten Zweiter. Auf dem Bronzeplatz landete mit 71,00 Strafpunkten die 14-jährige Annabelle Riedesel aus Putbus/Rügen mit ihrem Pony Pit, die in der E-Vielseitigkeit Vierte wurde.
Es gab in Hohen Luckow auch eine Geländepferdeprüfung, in der der vierjährige Mecklenburger Captain Carlchen seinen Titel als Landeschampion bestätigte, den er drei Tage zuvor in Valluhn gewann. Shanice Ashanti Stepper (Lüdershagen) erhielt mit dem Cefalo/Lacros-Sohn Wertnote 8,4 und gewann die Prüfung. Mit 8,2 und 8,1 ging der 2. und 3. Platz an den Reitstall von Andreas Brandt in Neuendorf, erkämpft von seiner Bereiterin Christin Schulz auf Queensberry S und Speculatius. Der Chef selber bekam auf Carcadia Wertnote 8,0 und wurde Vierter.
Pony Hearam, der vierjährige Captain Carlchen und der sechsjährige Convent sind die Titeltäger
Zuchtleiter Uwe Witt gratuliert Shanice Ashanti Stepper zum Championatstitel des vierjährigen Captain Carlchen (v. Cefalo). Landeschampion wurden weiterhin Convent (v. Converter) mit Beeke Kaack und Hearam (v. Honeymoon Star) mit Andreas Brandt. Fotos: Jutta Wego Auf der Naturanlage des Trakehnerzüchters Roland Cillwik in Valluhn, die sich im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Ost und West befindet und aufgrund des sandigen Geläufs sowie einer Vielzahl verschiedenartigster Geländehindernisse ideale Bedingungen bietet, wurde am 8. Juni das Landeschampionat der Mecklenburger Geländepferde ausgetragen. Es gab hohe Starterfelder, weil auch die "Buschreiter" aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen die Anlage gern für ihre jungen Geländepferde nutzen.
Mecklenburger Pferde waren zwar deutlich in der Unterzahl, hatten aber einige sehr qualitätsvolle Vertreter. Einer von ihnen ist der erst vierjährige Captain Carlchen, der von Cefalo Großzügig am Sprung und im Galopp: Captain Carlchen mit Shanice Ashanti Stepper.abstammt, dem aktuellen Spitzenpferd von Holger Wulscher (Groß Viegeln) und bei Julia Stepper in Lüdershagen aus einer Lacros-Mutter gezogen wurde. Die 17-jährige Tochter Shanice Ashanti Stepper stellte das großgewachsene Pferd vor, das mit einem gewaltigen Galoppiervermögen ausgestattet ist. Obwohl erst vierjährig und bisher kaum typische Geländehindernisse gesehen, absolvierte Captain Carlchen mutig und unerschrocken alle Aufgaben auf der 1.420m langen Bahn mit 15 Sprüngen, die in 3 Minuten und 33 Sekunden zu absolvieren war.
Die Richter waren beeindruckt und vergaben eine Wertnote von 8,8. Damit wurde das Mecklenburger Paar Sieger der 2. Abteilung der Geländepferdeprüfung Klasse A und Captain Carlchen Landeschampion der vier-/fünfjährigen Mecklenburger Geländepferde. "Unser Carlchen hat bisher wenig gesehen. Umso erfreuter sind wir natürlich, dass unsere Stute Legende nach Chapa Shanga (2002) und Carlchen?s siebenjähriger Vollschwester Chicki Micky, die ebenfalls Der Ponyhengst Hearam v. Honeymoon Star in gutem Bergaufgalopp und auf das nächste Hinder konzentriert.bereits Landeschampioness war, nun schon das dritte Erfolgspferd gebracht hat", freue sich Züchterin Julia Stepper zu dem Erfolg. Mit 8,6 folgte Convent, ein weiterer Mecklenburger v. Converter, auf dem 3. Platz, den die erfolgreiche Holsteiner Vielseitigkeitsreiterin Beeke Kaack vorstellte. In der 1. Abteilung stand Andreas Brandt (Neuendorf) mit dem fünfjährigen Mecklenburger Carlo B auf dem 3. Platz. Der Schimmel von Calido aus einer Grosso Z-Mutter machte mit Wertnote 8,6 ebenfalls nachhaltig auf sich aufmerksam. 8,4 gab es für die Mecklenburger Stute Lilly PS. Die Londonbeat-Stute wurde von der Holsteinerin Stephanie Cordugas geritten. Der Sieg in dieser Abteilung ging mit Wertnote 9,0 an den Hannoveraner Laptop-Sohn Latego S, geritten von Stephanie Böhe aus Luhmühlen.
Der bereits in Klasse A hochplatzierte sechsjährige Mecklenburger Convent startete auch in der Geländepferdeprüfung Klasse L, in der der Landeschampion der sechs-/siebenjährigen Mit Beeke Kaack absolvierte der Mecklenburger Convent zwei gute Runden im Valluhner Gelände und wurde Landeschampion der sechsjährigen Geländepferde.Geländepferde ermittelt wurde. Unter Beeke Kaack brachte der von Kira Woblewski (Stralsund) gezogene braune Wallach mit Wertnote 8,5 erneut eine Bravourleistung, obwohl einsetzender Regen einige Absprungstellen tiefer werden ließ. "Ein Pferd mit ganz viel Galopp, immer im Gleichgewicht und mit guter Rückentätigkeit", kommentierte Richter Fritz von Blottnitz. Mit dem 5. Platz in der Prüfung war er bester Mecklenburger und wurde damit zugleich Landeschampion seiner Altersklasse. Nur ein Zehntel weniger (8,4) gab es für den gleichaltrigen Mecklenburger Merlin. Georg Koch saß im Sattel des Marlesko xx-Wallachs, den seine Frau Inge Koch (Parkentin) gezogen hat und im letzten Jahr Landeschampion der vier-/fünfjährigen Mecklenburger wurde. Sieger der offen ausgeschriebenen Geländepferdeprüfung wurde die Schimmelstute Violetta, die Peer Christian Ahnert (Auetal) vorstellte und die Richter zu einer Wertnote von 9,0 animierte.
Es war zwar nur ein Mecklenburger Pony in der Geländepferdeprüfung Klasse A am Start. Mit Wertnote 7,7 wurde Haeram v. Honeymoon Star aus einer Ramses ben Galdos ox-Mutter aber ein würdiger Landeschampion. Andreas Brandt stellte den schicken sechsjährigen Schimmelhengst in frischem Galopp vor, den Stefan Müll in Wittenbeck gezogen hat. Ein Dankeschön für die gelungene Veranstaltung gilt den Organisatoren um Roland Cilwik, Edgar Kopplin sowie Andrea und Andreas Köster. (Franz Wego)
Landesmeisterschaften Vielseitigkeit in Hohen LuckowDie Buschreiter aus Mecklenburg-Vorpommern treffen sich am Wochenende (11.-12. Juni) zu den Landesmeisterschaften in Hohen Luckow (Kreis DBR). In den Vielseitigkeitsprüfungen der Klassen A und L wurden 70 Nennungen abgegeben. Titelverteidiger sind Hendrikje Purrmann (Zerrenthin) bei den Jungen Reitern (19-21 Jahre) sowie Flora Reemtsma bei den Junioren (U18), ihre Mutter Dr. Martina Reemtsma bei den Reitern und ihr Vater Bernhard Reemtsma (alle Zierow) bei den Senioren (Ü 40). Bei den Ponyreitern wird es einen neuen Landesmeister geben, da Gesche Beerbaum (Trebeltal) dort nicht mehr startet.
Krusemark: Pauline Knorr und Ben Leuwer gewannen die Titel - Lara Bergmann auf Rang 15, Stephan Donst auf 12
Drei MV-Jugendliche zu Deutschen Meisterschaften Vielseitigkeit
Bereits zum siebten Mal ist Hohenberg-Krusemark in der Altmark
Ausrichter von Deutschen Jugendmeisterschaften in der Vielseitigkeit. 31
Junge Reiter und 35 Junioren haben ihre Nennung für die Meisterschaften
abgegeben, die auf internationalem Zwei- beziehungsweise
Ein-Stern-Niveau ausgetragen werden. Besonders stark besetzt ist in
diesem Jahr das Feld der Jungen Reiter, wo auch Stephan Donst
(Fleesensee) teilnimmt. Bei den Junioren starten Lara Bergmann (Insel
Poel) und Hendrickje Purrmann (Zerrenthin). Die DJM beginnt am
Donnerstag, 2. Juni, mit den Verfassungsprüfungen. Der Freitag, 3. Juni,
steht dann ab jeweils 8.30 Uhr im Zeichen der Dressur. Am Samstag geht
es ab 10.30 Uhr ins Gelände, beginnend mit dem CCI*. Den Abschluss
machen die Springprüfungen am Sonntag (10.30 Uhr Junioren, 13 Uhr Junge
Reiter) und die große Siegerehrung gegen 15 Uhr.Weitere Informationen
unter www.pferdesport-krusemark.de
Meisterschaftstraining in Hohen Luckow
Am Dienstag, 7. Juni, bietet der Veranstalter der
Vielseitigkeit-Landesmeisterschaften in Hohen Luckow ein Geländetraining
zwischen 14 und 19 Uhr an. Startgebühr je Pferd 15 Euro. Junioren unter
18 Jahre können nur unter Anleitung von Bianca Sack teilnehmen.
Anmeldung erforderlich.
Mecklenburg-Vorpommern mit Flora Reemtsma und Lara Bergmann vertreten
Im
Anschluss an den Preis der Besten in Warendorf hat die
Arbeitsgemeinschaft Nachwuchs des Ausschusses Vielseitigkeit des
Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Teilnehmer für die
letzte Formüberprüfung in Engersen (24. bis 26. Juni) für die
Pony-Europameisterschaften vom 26 bis 31. Juli 2011 Jaszkowo/Polen
nominiert: Elisa Abeck (Wesel/RHL) mit Daiquiri, Verena Baumgärtner
(Garstedt/HAN) mit Mac Mathieu, Stefanie Bendfeldt (Stöttwang/BAY) mit
Dara, Lara Bergmann (Ahrensbök/MEV) mit Caletto, Rebecca-Juana Gerken
(Rümpel/SHO) mit Chagall, Judith Helmer (Saerbeck/WEF) mit Top Nadine,
Annie Kamieth (Winterfeld/SAN) mit Mr. Harvey, Hanna-Lea Kehrer
(Reutlingen/BAW) mit Cyrano, Leonie Leuwer (Königswinter/RHL) mit
Camissa Nera, Luisa Mehlhorn (Beetzendorf/SAN) mit Dingo, Michelle
Mothes (Rodewisch/SAC) mit Twobits, Sophie Raedel (Pritzwalk/SAN) mit
Manhattan in Gold, Flora Reemtsma (Groß Walmstorf/MEV) mit Pamira LK,
Sarah Schmierer (Erdmannshausen/BAW) mit Moonlight Kiss, Anna-Katharina
Vogel (Biessenhofen/BAY) mit Mac Ide sowie Katja Wolf (Ditzingen/BAW)
mit Puccini.
Mit Hendrickje Purrmann aus Zenrrenthin bei Pasewalk war
Mecklenburg-Vorpommern auch in der Konkurrenz der Vielseitigkeitsreiter
mit Pferden vertreten. Auch sie brachte ein akzeptables Ergebnis mit
vier Fehlern im Springen und lediglich 12 Zeitstrafpunkte im Gelände.
Knackpunkt war die Dressur, in der es nur zum 20. Platz bei 26 Stratern
reichte. Mit 74,40 Strafpunkten insgesamt kam Hendrickje auf Rang 16.
Weniger erfolgreich waren dagegen die beiden MV-Damen, die im Preis
der Besten Springreiter an den Start gingen. In der 1. Wertungsprüfung
der Junioren lag Monique Schröder (Passin) mit dem Hengst Calimero noch
im Mittelfeld. In der 2. sehr schwer gebauten S-Prüfung schied das Paar
ebenso aus, wie Janin Stechow aus Steffenshagen im Zwei-Sterne Springen
Klasse S auf Adycate bei den Jungen Reitern. Mannschaftseuropameister
und Dritter der Einzelwertung von 2010, Andreas Kreuzer
(Marienheide/Rheinland) und Cortez sind die Sieger im Preis der Besten
der Jungen Springreiter. Die Titelverteidigung gelang Maurice Tebbel
(Emsbüren) im Preis der Besten Junioren Deutschlands mit Kolibri?s
Firebird. Schwester Justine Tebbel hatte zuvor bereits die
Ponykonkurrenz dominiert. Bemerkenswert der Sieg in der 2.
Wertungsprüfung der Junioren durch die Neustädterin Laura Strehmel. Die
Tochter von Siegmar Ströhmer, der in der Gegend von Waren georen ist,
siegte im Stechen auf dem Levisto-Sohn Levon. (HMW)
Andreas Brandt platzierte sich auf Escada JS